"Mein Wille geschehe" - Rechtzeitig Vorsorge treffen
Informationsabend findet großen Zuspruch
Mehr als 50 Gäste waren am Donnerstag, den 24. Februar 2011, der Einladung der Frauen Union Alfter in den Witterschlicker Lambertushof gefolgt. Dort klärte Diplom-Sozialpädagoge Ralf Waeser vom SKM Bonn e.V. über die verschiedenen Instrumente der Vorsorge auf. Die Veranstaltung blieb dabei nicht auf einen Vortrag beschränkt, sondern ließ genügend Raum für Fragen- und Diskussionsbedarf.
Wo liegt der Unterschied zwischen Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung? Was gehört in eine Patientenverfügung? Wer stellt im Falle eines Falles überhaupt fest, wann ein Mensch nicht mehr selbst für sich entscheiden kann? Die inhaltliche Bandbreite der Veranstaltung gab Aufschluss über all diese Fragen, während die rege Beteiligung des Publikums den Abend zusätzlich aufwertete. Nicht selten forderten die Anwesenden den vortragenden Ralf Waeser. Dieser erwies sich als kompetenter Referent, der flexibel auf alle überraschenden Einschübe zu reagieren wusste.
„Ich bin wirklich erstaunt, wie viel Eigendynamik die Veranstaltung entwickelt hat“ stellte die Vorsitzende der Frauen Union, Anja Kremzow, zum Ende des Abends nicht wenig überrascht fest. „Das große Interesse und die lebendige Diskussion haben mir gezeigt, dass das Thema Vorsorge noch lange kein alter Hut ist“.
Der Informationsabend, der unter dem Titel „Mein Wille geschehe“ – Rechtzeitig Vorsorge treffen“ stand, soll der Auftakt für eine entsprechende Themenreihe sein. Welcher inhaltliche Schwerpunkt beim nächsten Mal behandelt wird, steht noch nicht fest. Zumindest gibt es jetzt aber einen erfolgreichen Baustein, an den es anzuknüpfen lohnt.
 
(Freuen sich über einen gelungenen Abend: FU Vorsitzende Anja Kremzow mit Referent Ralf Waeser, Gäste)
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